Die Uniformierung der Fahrräder

Jeder anständige Verein uniformiert seine Mitglieder. Der Schützenverein aufm Dorf genau so, wie die Pfadfinder und die Kirchenfreizeit. Jeder bekommt ein T-Shirt, alle sehen gleich aus. Das schafft ein Gefühl derZusammengehörigkeit, der Integration. Und gleichzeitig erlegt es einem auf, den Ansprüchen der Gruppe gerecht zu werden.

Seit neuestem uniformiert sich in Lübeck eine neue Gruppe. Die Fahrräder der Studenten. Immer mehr sieht man ausgestattet mit Gelb-Schwarzen-Sattelbezügen, die im Design wohl an glorreiche Schlachten erinnern sollen und den Aufdruck»50 Jahre Universität«tragen.

Das schafftZusammenhalt. Wenn ich vormReweein anderes Rad sehe, das auch so einen Überzug hat, weiß ich gleich»in dem Laden ist einer, der studiert auch«. Das ist ein gutesGefühl, ich gehe nicht länger ins unbekannte.Esschafft auch Zwang, ich muss den Überzug quasi immer nutzen. Zeigen, das ich auch dazu gehöre. Und so stehen Fahrräder bei strahlendem Sonnenschein mit Gelb-Schwarzen-Regenüberzügen über ihren Sätteln vorm Hörsaal. Alles nur, um dazu zu gehören.

Solche Überzüge braucht eh niemand, für Regen hat der Norddeutsche eine Regenhose!

Doch das ist nur die Meinung eines Baums.

Die Steam-Falle

Es war wieder überall zu lesen, als der Staem-Summer-Sale los ging. Bilder von Brieftasche, die durch Steam geklaut wurden und Zombies mit “reduziert”-Schildern, die ahnungslose Käufer jagen waren der Hit. Und wieder kaufen alle, dadrunter auch ich Spiele. Denn sie sind ja so günstig und “ohhh mein Gott dieses geile Spiel, kaufen, spiel ich bestimmt mal”.

 

…Die meisten dieser Spiele habe ich natürlich nie angefasst. Wie solls auch anders sein. Hätte ich die Zeit, sie zu spielen, hätte ich mir sie wahrscheinlich auch so gekauft. Das stieß ich heute auf dieses interessante Tool. Eine Website namens Steam Calculator. Sie berechnet den Wert einer Accounts und gibt noch weitere Angaben. Einiges gefällt mir da bei meinem gar nicht. Die Website spuckt mir aus:

 

Worth: 344,75€ (114,31€ with sales)

Games owned: 36

Games not played: 9 (25%)

Hours spent: 83.9h
 

Ich habe also 25% der Spiele, die ich mir gekauft habe nie gespielt, und hätte mir Ausgaben in Höhe von 86€-28€ sparen können. Das ist zwar nicht die Welt, aber wohl ein vollpreis Spiel, wenn ich denn Zeit hätte, eins zu spielen.

 

Die Sales auf Steam sind es einfach nicht wert. Außer ich hab doch mal Zeit und Spiele schon vorher auf meinem Wunschzettel.

Aber das ist nur die Meinung eines Baums.

 

Nutzt doch die Seite und lasst mir eure Ergebnisse da.

Dodge-JS

dodge-js logoI am currently working on my bachelors thesis which will be based on a JavaScript-based-peer-to-peer network. As a preparation for this I had to look into certain frameworks and get my basics with JavaScript refreshed.

One thing I had to learn is called require.js, there will be a blog post about it soonish. To get that down I wrote a little game. I call it Dodge-JS. You are a little block and have to dodge falling blocks. Some kids really liked it so I also implemented a leader board. Give it a try. I am warning you though, you may get addicted.

Once you die enter you name to have your score (time you survived) entered into the score board. Revisit or refresh the page, to play again.

Introducing MusicHub

MusicHub is a website I have been working on lately.

I started it after joining DiscussionHub, a friendly general discussion forum. I wanted to make something for all members and so I came up with the concept for MusicHub. The idea is to have an easy to use and minimalistic music player on the web. A website you can visit and listen to some good music.

Staying true to this concept music starts playing once you visit the site. You can skip songs, play/pause, choose to jump to a specific song from the playlist and change the volume. You can also change the background image, but that is more of an on top feature.

I hope you enjoy the site.

 

I learned some things building it, most notably how to work with audio on a website. There will be a post about that, so stay tuned.

Frauen im zug

Kennt ihr sie, diese Reisegruppen von Frauen mittleren alters im Zug? Meist
haben sieeine Auswahlan kurzen dabei und Plastikgläser, aus denen sieSchampus
trinken. Man erkennt sie am markanten Lachen. Das hat mich schon das ein oder
andere mal beschäftigt, dieses Lachen. Es scheint mir das Lachen von Leuten zu
sein, die übertrieben genießen, die jetzt und hier für einen Moment wieder jung
und dumm sind und genau das sein wollen.

Aber lebt sich keine Frau mittleren Alters mehr aus in unserer Zeit? Das wäre ja
die Schlussfolgerung. Haben sie alle so viel feiern und Loslassennachzuholen,
dass sie sich so gehen lassen müssen?Tuensie das überhaupt? Oder kommt es mir
als jungem Menschen nur so übermäßig komisch vor, ältere feiern zu sehen? Die
haben schließlich Vorbilder, pflichtbewusst und erwachsen zu sein. Party ist
etwas, das junge Leute tun!

Was treibt also alte Menschen im Gegensatz zu jungen dazu, lautstark ihre
Betrunkenheit in Zügen zu verkünden? Nun sie sind halt da, in den Zügen meine
ich. Die meistenTeensund Tweensfahren schließlich mit dem Auto oder Rad zur
Disseund nicht mit dem Zug, denDissengibt es überall, Party für ältere nur
selten, oder in der Großstadt.

Ich finde siestetsnervig, die Rudel der betrunkenen, lachenden Frauen
mittleren Alters. Und das wird sich wohl auch nicht ändern, doch ein bisschen
verstehe ich diese Menschen.

Aber das ist nur die Meinung eines Baums.

Licht im Kino

Der Volksmund weiß, wenn im Kino noch nicht das Licht angeht, dann lohnt es sich
noch sitzen zu bleiben. Und so bleiben Tag um Tag tausende von ahnungslosen
Kinobesuchern noch nach dem Ende des Films sitzen. Doch sie wissen nicht, dass
sie in Wirklichkeit nur der Willkür der Angestellten ausgesetzt sind. Diese
schalten das Licht zu vollkommen zufälligen Zeiten an, wie es ihnen halt passt.
Da sitze ich also in im zweiten Film der “Tribute von Panem” Reihe und als die
Credits anfangen und das Licht aus bleibt, freue ich mich auf das, was da im
Anschluss kommen mag. Viele Kinobesucher scheinen meine Vorfreude nicht zu
teilen, sie stehen auf, nehmen sich in den Arm, geben sich Bussies und machen
sich lautstark auf den Heimweg. Derweil laufen die Credits unbeeindruckt weiter.
Doch dann passiert es, dass Licht geht an, als ein Text, halb verdeckt durch
diesen Typen mit Motorradhelm, der scheinbar seine Freundin im Kinosaal abholen
gekommen ist, mir gerade erzählt, wer für “Set Security” verantwortlich war. Ich
bin verwundert. Licht sollte doch in dem Moment angehen, in dem ich gehen kann,
weil nichts mehr kommt. Folglich zu Beginn der Credits oder an deren Ende, so
noch eine Szene nach ihnen kommt. Doch dieses Licht ist mitten in den Credits,
war jetzt der Teil bis hier hin interessant und den Rest muss ich mir nicht
angucken? Wobei ich mir aus Prinzip immer die gesamten Credits angucken. Das
Kino leert sich, doch der eine oder andere Besucher ist verwundert. Sie zögern,
“nicht das am Ende doch noch was kommt”, man will schließlich nichts verpassen.
Doch als die Credits zu Ende sind kommt nichts mehr. Nun gehen alle, auch jene,
die bis zu Letzt hofften und jene, die aus Prinzip sowieso immer dableiben.

Der Mythos, dass angehendes Licht im Kino den Zuschauern sagt, wann sie gehen
können ist also ″officially busted”!

Aber das ist nur die Meinung eines Baums.

Was erzählen

“Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was z’ erzähln’”, so heißt es zumindest.
Und es stimmt, wer eine Reise unternimmt, dem geschehen Dinge, die ihm sonst
nicht geschehen wären, er lernt neue Leute kennen, neue Sitten, neue
Landschaften. Wer eine Reise unternimmt hat Probleme, findet sein Hotel nicht,
steck im Stau. Kurz um wer eine Reise unternimmt, der geht ein Risiko ein, dem
passieren unangenehme Dinge. Doch im Nachhinein sind sie gar nicht mehr so
schlimm. Wenn sie erstmal überstanden, dass Hotel gefunden, der Reifen gewechselt
ist, dann kann ich darüber lachen, dann kann ich meinen Freunden anschließend
davon erzählen und mich mit ihnen über meine Dummheit, oder das Ungeschick
anderer freuen.

So zog auch ich letzt auf eine Reise, etwas zu erleben und pünktlich zu einem
Termin an meinem Ziel zu sein. ohhh wie habe ich mich auf die zu erzählende
Geschichte gefreut, als der Schaffnersagte “dieser Zug fährt heute nicht die
ganze Strecken, in den nächsten Stunden wir ein Schienenersatzverkehr
eingerichtet”. Was wäre dies für eine glorreiche, noch in Jahren erzählenswerte
Geschichte geworden. Vor allem verbunden mit der Erzählung, wie wir trotzdem
noch rechtzeitig die Zeitung fertig bekommen haben hätten. Es wäre so eine
schöne Geschichte gewesen, aber dann fuhr der Zug doch einfach durch, so eine
Frechheit! Die Bahn beraubt mich einfach so meiner glorreichen Geschichte. Sie
macht mir Hoffnung und Sekunden später zerschlägt sie sie einfach wieder.

 

Die Deutsche Bahn ist nicht mehr die Geschichten produzierende Maschine, die sie
einst war.

Doch das ist nur die Meinung eines Baums.

How to work without jQuery

Content:

  • The History of jQuery
  • What you can do without jQuery

    • $ - Querying for elements
    • .each - Work with elements from a list
    • Manipulating elements
  • The big difference

  • Ease of use
  • The bottom line
     

Many Webdesigners and developers today use jQuery for their website and web apps. The fact is: you probably don’t need it.
To understand what you can do faster and better without jQuery let us first take a look at what jQuery is.
Once we have an understanding of jQuery I will go on to teach you how to replace many commonly used functions of jQuery with faster ones.

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Die Meinung eines Baums

“Die Meinung eines Baums” wird eine Reihe von Beiträgen, in denen ich mich über Gott, die Welt und Leben im allgemeinen auslasse.

Fürs erste hab ich noch ein paar ältere Beiträge rum liegen, die ich über die nächsten zwei Wochen raus hauen werde. Also nicht wundern, wenn die Zeit nicht zu passen scheint.

Diese Serie wird immer auf Deutsch sein.

 

Das wird awesome,

doch das ist nur die Meinung eines Baums.

Musik

Mittlerweilebenutze ich vorrangigYouTube, um Musik zu hören.

Früher hab ich iTunes genutzt. Ein sehr angenehm zu nutzendes Programm. Mit der Zeit fing ich allerdings an, mich an der Tatsache zu stören, dass alles ins Apple-eigene Format umgewandelt werden musste und nicht so leicht mit meinen anderen Geräten kompatibel war.

Daraufhin wechselte ich zu WinAmp. Ein Programm, eher zum Verwalten von Musik. Nicht so sehr Usability und schön orientiert, wie iTunes. Dafür mit mehr Features und Kontrolle.

Dann bekam ich guten Internet, wuhu. Damit war es tatsächlich möglich, ein YouTube Video zu gucken und flüssig zu zocken. Es wurde also auf einmal vollkommen okay, YouTube für Musik zu nutzen. Und so fing ich an, beim zocken zunehmend „gaming mixes“ auf YouTube zu hören, statt meine eigene Musiksammlung. Da ich so wie so andauernd auf YouTube bin, um die neuesten Videos zu sehen, wurde Musik auf YouTube immer bequemer.

Schließlich fand ich dann auch ein paar Musiker über YouTube, die mir sehr gefielen, allen vor ran Adrian von Ziegler, schau mal auf seinem Kanal vorbei, lohnt sich. Und letztendlich ist es so bequem, jede erdenkliche Musik gleich spielen zu können. Und ich brauche nicht einmal eine Premium Mitgliedschaft.

 

 

YouTube, der Music-Player von heute,

doch das ist nur die Meinung eines Baums.